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Aufgewachsen in einer Großstadt, waren für mich als Kind meine Ferien bei meinen Großeltern, die auf einem kleinen Bauernhof in der Weststeiermark lebten, das Paradies auf Erden. Gemeinsam mit meinen Schwestern und gleichaltrigen Cousins und Cousinen, streifte ich oft den ganzen Tag durch Wald und Wiesen. Immer wenn uns der Hunger überkam und wir noch nicht nach Hause gehen wollten, sammelten wir, je nach Jahreszeit, Himbeeren, Erdbeeren 🍓, Heidelbeeren, Haselnüsse, oder aßen Sauerklee und ”Jägerbrot” (Silberdistel). All das hatten wir von meiner Mutter gelernt, die durch ihr eigenes Wissen über Pflanzen, schon früh mein Interesse an der Natur geweckt hatte.

Superfood: Berberitze

Erst viele Jahre später, als meine eigene Tochter im Kleinkindalter war und ich nicht mehr in der Stadt, sondern in einem kleinen Dorf in Tirol lebte, bekam das Sammeln von Wildpflanzen wieder mehr Platz in meinem Leben. Bei unseren gemeinsamen Streifzügen durch den Wald vor unserer Haustür, oft als Indianerinnen verkleidet, sammelten wir verschiedene Beeren. Dabei fielen mir besonders jene kleinen, leuchtend roten, länglichen Beeren auf, die in ”unserem” Wald ab August sehr häufig zu finden waren. Durch ihre auffallende Farbe und Häufigkeit neugierig geworden, forschte ich nach um welche Beeren es sich dabei handelte.

Meine Recherchen ergaben, dass es Berberitzen waren, die nicht nur essbar sind, sondern auch äußerst reich an Vitamin C und verschiedenen Mineralstoffen. Begeistert über diese neue Erkenntnis wuchsen in mir zunehmend Fragen, wie zum Beispiel:

Wie viele der Pflanzen im Wald kann man vielleicht noch essen, ohne dass ich es weiß?

Warum gesunde Lebensmittel teuer kaufen, wenn sie doch direkt vor meiner Haustüre wachsen und nur darauf warten einfach gepflückt zu werden?

So begann ich vorerst mit Büchern und später auch übers Internet mein Wissen über Pflanzen zu erweitern.

2019 hörte ich in einer Radiosendung auf Ö1 das Erste mal davon, dass es KräuterpädagogInnen gibt und dachte mir sofort: ”Wow, das ist es!!!”

Kurz darauf startete ich mit meiner Ausbildung zur Diplom-Kräuterpädagogin bei der Vitalakademie und machte im Dezember 2020 meinen Abschluss mit Auszeichnung.

Da ich auch sehr gerne koche und in der Küche auch immer wieder neues ausprobiere, interessierte mich auch bei meiner Ausbildung zur Dipl. Wildkräuterpädagogin besonders, welche Wildkräuter in der Küche verwendet werden können und einen hohen Nährwert haben. Eines der ältesten Bücher der Menschheit weist bereits darauf hin, dass Pflanzen die ideale Nahrung des Menschen darstellen:

”Dann sagte Gott: ‘Ich gebe euch alle Samen tragenden Pflanzen auf der ganzen Erde und jeden Baum mit Samen tragenden Früchten. Sie sollen euch als Nahrung dienen.’”
(Die Bibel, Neue-Welt-Übersetzung, Genesis 1:29)

Daher stehen auch die Kräuterspaziergänge, die ich anbiete, unter dem Motto ”Lust auf Wildkräuter?”

Tini in der Wiese
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